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Preisvergleiche bei Unterhaltungselektronik - Wissen ist Macht

Um entscheiden zu können wo man beim Einkaufen am günstigsten aussteigt, ist es notwendig sich vorher einen Überblick über die Marktsituation zu verschaffen. Auf diese Weise ist es möglich, den geforderten Preis eines Verkäufers einigermaßen beurteilen und entsprechend handeln zu können. Das hat sich früher als durchaus mühselig und schwierig dargestellt, ist aber in der heutigen Zeit der globalen Vernetzung überhaupt kein Problem mehr. Deshalb gibt es auch keine Entschuldigung dafür, sich vor einem Kauf nicht über mögliche Anbieter und deren Preise zu informieren! Wie sehr sich ein solcher Vergleich auf den erzielten Kaufpreis auswirken kann, möchte ich anhand der Erlebnisse eines meiner Kollegen zeigen.

Es trug sich also zu, dass mein Kollege (wir wollen ihn Max nennen) einen neuen Fernseher brauchte. Und da es ja inzwischen zum guten Ton gehört einen Flat-TV sein Eigen zu nennen, war es genau ein solcher, den er ins Auge fasste. Nach einigen Recherchen im Internet und unzählen Produkttests die er durchforstet hatte, entschied er sich schließlich für ein Gerät der Firma Samsung. Dieses schien seinen Bedürfnissen und Erwartungen zu entsprechen und würde sich von Dimension und Funktionalität her gut in sein Wohnzimmer integrieren lassen. Um sich den, in der Einleitung angesprochenen Überblick über die Anbieter zu verschaffen, nutzte er geizhals.at und stellte zufrieden fest, dass sich das Gerät mit ca. 650€ auch sehr gut im selbst auferlegten finanziellen Rahmen bewegte. Die Entscheidung war also gefallen.

DHL w/ Ticket
Creative Commons License photo credit: The Consumerist

Max hatte allerdings etwas Bedenken, einen großen (und vermutlich empfindlichen) Flat-Screen per Paketdienst geliefert zu bekommen. So dachte er sich es könnte nicht schaden, einer lokalen Elektrohandelskette vorher einen Besuch abzustatten. Vielleicht wäre ja dort zufällig genau sein Gerät vorrätig und er könnte es mit Liebe und Sorgfalt nach Hause befördern. Und nachdem dort der Neid ja angeblich geil ist, oder so ähnlich, würde sich der Preis des Gerätes sicherlich auch in Grenzen halten. Dort angekommen stellte er fest, dass er mit seiner Vermutung auch tatsächlich richtig lag. Der Samsung Fernseher war dort im Schauraum zu bewundern, allerdings mit einem Preis jenseits der 1000€ ausgeschildert. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet.

Immer noch mit dem Ziel vor Augen, diesen Fernseher möglichst bald und vor allem heil in seinem Wohnzimmer stehen zu haben, angelte er sich einen Verkäufer. Er zeigte dem Angestellten den Ausdruck von geizhals.at und fragte ihn, ob sich denn das hier ausgestellte Exemplar von dem auf der geizhals-Seite unterscheiden und somit den immensen Preisunterschied rechtfertigen würde. Das war aber nicht der Fall und so wollte Max wissen, ob dann vielleicht an dem deklarierten Preis noch etwas zu machen sei. Der Verkäufer ging daraufhin zuerst einmal zu einem der Terminals und überprüfte online, ob dieses Modell bei anderen Händlern wirklich schon ab 650€ zu haben war. Nachdem er erkannte, dass der Ausdruck von Max tatsächlich nicht manipuliert war, bat er ihn sich ein wenig zu gedulden, er würde kurz den Preis mit dem Verkaufsleiter klären müssen. Wenige Minuten später kam er zurück und erklärte Max, dass er den Fernseher für 699€ sofort mitnehmen könnte, falls er das wollte. Seitdem hat Max einen neuen Fernseher.

Was ist nun die Moral von der Geschicht? Ich denke die liegt klar auf der Hand. Durch einen kurzen Blick auf geizhals und die simple Frage, ob denn bei dem Preis noch etwas zu machen sei, hat Max sich einiges an Kosten und Mühen erspart. Er hat seinen Fernseher bei einem Laden in der Nähe gekauft und muss das Gerät deshalb im Garantiefall nicht als Paket an den Händler retournieren. Trotzdem hat er fast zu den Konditionen des Online-Händlers eingekauft, was ihm quasi eine Ersparnis von über 300€ gebracht hat.
Dieses Beispiel zeigt außerdem wieder einmal ganz deutlich, dass ein Verkäufer lieber ein nicht ganz so gutes Geschäft macht, als garkeines! Immerhin ist er einen Fernseher losgeworden und ich bin mir sicher, dass selbst bei einem Preis von 699€ noch eine vertretbare Spanne eingerechnet war. Schließlich hat gerade in der heutigen Zeit keiner etwas zu verschenken.

Im Endeffekt ist Max glücklich mit dem Fernseher seiner Wahl und dem Wissen, ein gutes Geschäft gemacht zu haben, von dannen gezogen. Ein gutes Beispiel dafür, dass der Kunde sehrwohl noch König sein kann ... wenn er es richtig anstellt.

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Wie immer würden wir uns sehr über Kommentare zu diesem Beitrag freuen. Wer also ähnliche Geschichten oder Erlebnisse zu berichten hat, der möge sich bitte in den Kommentaren verewigen! Es interessiert uns sehr, wie es Anderen in solchen Fällen ergangen ist.

  1. mitch
    26. Januar 2009, 11:23 | #1

    super Beitrag.

    diese Preisvergleiche ziehen sich eigentlich durch den ganzen Markt.
    Auch bei Autos..

  2. Ursula Degner
    23. November 2010, 13:49 | #2

    Preisen vergleichen bedeutet auch Konkurenz zu Unterstützen, höhere Qualität zu bewirken und Kunden zu helfen:) Ein Kreis mit wunderbare Ergebnisse!
    LG,
    Ursula

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