Nachdem sich hier einige Artikel um das Thema Stromkostensenkung drehen und diese nur anhand von theoretischen Rechenbeispielen "bewiesen" werden, haben wir uns entschlossen ein neues Projekt ins Leben zurufen: I-Verbrauch.
I-Verbrauch (wobei I hier für das Dimensionssymbol der Stromstärke oder für umgangssprachlich "Ich" steht) wird zukünftig den realen Stromverbrauch meines Haushalts aufzeichnen und die Daten automatisiert auf unserer Seite veröffentlichen. Gleichzeitig ist eine Bewertung der Daten geplant und es werden Maßnahmen vorgestellt, wie ich versuche meine Stromkosten zu senken. Mehr...
Passend zu unserem Artikel über den Vorteil von Energiesparlampen hier eine zusätzliche Meldung: In der aktuellen Ausgabe (2/2009) des österreichischen Testmagazins Konsument findet sich ein erhellender Bericht zur Leistungsfähigkeit mehr als 20 verschiedener Energiesparlampen.
Getestet und bewertet wurden die einzelnen Lampen unter anderem bezüglich ihrer Lebensdauer, der Zahl der überlebten Schaltzyklen, ihrer lichttechnischen Eigenschaften und natürlich ihrem Stromverbrauch. Hersteller und Typen sind dabei bunt gemischt und nach ihrer Watt-Zahl in Gruppen gegliedert. Das Magazin gibts am Kiosk oder im Onlineshop, aber soviel sei verraten: die maximale Leuchtdauer betrug 15.500h und es gab einige Modelle, die problemlos die 210.000 Schaltzyklen im Test überstanden. Auffällig dabei ist, dass es hier sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Lampen gibt. Außerdem ist es recht interessant, dass bei den Platzierungen auch vergleichsweise günstige Leuchten durchaus in den vorderen Rängen mitspielen können.
Nachdem in den nächsten 3-4 Wochen meine konventionelle 60W Glühbirne an der Küchendecke ihren Geist bzw. ihre Leuchtkraft aufgeben wird (hat wenig mit Hellseherei oder Voodoo zu tun, eher mit durchschnittlich 2,5h täglichen Betriebs bei 1000h Lebensdauer und dem letzten Tausch im Dezember 2007) und ich jetzt schrittweise meine Lampen auf Energiesparlampen umstellen will, hier dazu meine Überlegungen und Rechenbeispiele. Mehr...
Immer wieder hört man in den Medien, dass elektrische Geräte wie z.B. Fernseher, Sat-Receiver, Monitore oder Soundanlagen auch im sogenannten Stand-By-Modus ständig etwas Strom verbrauchen und man sie deswegen immer ganz ausschalten sollte. Dadurch würde man nicht nur Geld sparen, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun. Dieser Ansatz ist völlig richtig und wäre eigentlich auch recht einfach umzusetzen. Aber der innere Schweinehund siegt leider doch meistens und so spart man sich den Weg zum Fernseher und drückt lieber den Power-Knopf auf der Fernbedienung. Dabei gäbe es recht einfache und komfortable Lösungen mit einem Tastendruck mehrere Geräte vom Stromnetz zu nehmen.
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Ein Sprichwort sagt: "Die billigste Engergie ist die, die man nicht verbraucht", um dieses Sprichwort allerdings auch erfolgreich anwenden zu können, muss man zuerst die verbrauchte Energie wissen, da ein kompletter Verzicht auf einen Kühlschrank, Glühbirnen, Fernseher usw. wohl eher die schlechtere Anpassung an das Problem darstellt.
Will man aber nun wissen, ob ein Ersatz für den alten Stromfresser wirtschaftlich ist und sich eine Neuanschaffung lohnt, muss man dazu erst den alten Verbrauch kennen. Neuere Geräte geben meist den Stromverbauch in der Betriebsanleitung schon an, bzw. sollte dieser beim Händler erfragbar sein.
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