Palatschinken – Pfannkuchen – Crêpes – Eierkuchen oder wie es sonst noch heißt

14. März 2010

Kaum ein Gericht hat eine deart weite Verbreitung und existiert in so vielen regionalen Variationen wie der

Palatschinke mit Marillenmarmelade

Palatschinke mit Marillenmarmelade

österreichische Palatschinken, der deutsche Pfannkuchen, der französische Crêpes, der russische Bliny, der polnische Nalesniki, und so weiter und so fort…
In Österreich ist die gebräuchliste Form der mit Marillenmarmelade gefüllte Palatschinken, aber erlaubt ist was essbar ist, Speck, Spinat, Topfen, Eis, Schokolade, jedliche Art von Gemüse, Käse…
Versetzt man den Teig mit Kräutern und macht die Palatschinken sehr dünn, so erhält man übrigens Frittaten, welche sich ausgezeichnet als Einlage für Rindsuppe eignen.
Ich persönlich bevorzeuge dünne Palatschinken gefüllt mit Marillenmarmelade, dass Rezept dazu ist denkbar einfach: Weiterlesen »

Kürbissuppe – Und leise rieselt das Laub

02. Oktober 2009
Kürbisuppe mit Kernöl

Kürbissuppe mit Kernöl

War früher der Kürbis eher im Südenosten Österreichs präsent, hier vorallem in Form von steirischem Kernöl, so hat er sich in den letzten Jahren zu einem herbstlichen Trendgemüse in den heimischen Märkten entwickelt. Konnte man damals nur zwischen einer Kürbissorte oder eben keiner wählen, so steht man heute schon vor der Wahl.
Für die Kürbissuppe bevorzuge ich normalerweise die Kürbissorte Hokkaido und zwar nicht nur, weil sie geschmacklich zu den besten Speisekürbisen zählt, sondern vorallem weil man sie für die Suppe nicht schälen muss. Wer schon mal so ein hartschaliges >2kg Monster von seiner Schale befreien musste, weiß um den Vorteil. Die Zubereitung geht wieder mal relativ schnell und sollte selbst für geschmacksverwirrte doppellinkshändige Hobbyköche kein Problem sein.

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Kartoffel Curry – Weiter östlich auch Aloo curry genannt

28. Januar 2009
kartoffelcurry

Aloo (Kartoffel) Curry

Dieses vegetarische Kartoffel – Curry dürfte allem Anschein nach aus Pakistan kommen, allerdings ist mein Urdu zu schlecht nicht vorhanden, um dies zweifelsfrei bestätigen zu können. Auf jeden Fall ist bzw. war es einer meiner wenigen echten Kocherfolge in meiner 30 Tage Fleischfrei-Zeit und es hat auch den Weg in meine Standardrezeptsammlung geschafft. Dieses Curry lässt sich schnell und einfach zubereiten und eignet sich einerseits als Hauptmahlzeit (mit Brot oder Reis)  aber auch als Teil einer größeren Mahlzeit mit mehreren Curries. Wer noch ein paar Äpfel zuhause hat, der sollte dazu noch ein Apfel-Chutney servieren. Weiterlesen »

Germknödel – Kaiserliche Nachspeise

11. Januar 2009
Germknödel mit Mohnzucker

Germknödel mit Mohnzucker

Maria Theresia verlangte ihn mindestens einmal wöchentlich auf ihrer kaiserlichen Tafel, behaupten zumindest Aufzeichnungen. Wer Germknödel-Liebhaber ist,  sollte auf jeden Fall den Versuch starten sie selber zu machen. Wie für außergewöhnliche Mehlspeisen üblich, braucht es aber einiges an Zeit bis es soweit ist. Mit ca. 2 Stunden bis zum Genuss muss man schon rechnen, aber die Arbeit ist jeden Bissen wert. 3 Stück reichen bei dieser Zubereitung ungefähr für eine Hauptspeise, als Nachspeise sollten ein bis zwei Stück reichen. Weiterlesen »

Champignon-Risotto – Oh Baby, es gibt Reis

11. Januar 2009
Champignon-Risotto

Champignon-Risotto

Ich hab mich früher immer gefragt, warum ein Reisgericht was typisch italienisches sein soll. Die Antwort ist eigentlich recht einfach. Seit gut 600 Jahren wird in Norditalien Reis angebaut und zwar fast ausschließlich Rundkornsorten. Besagten Rundkornreis sollte man auch unbedingt für ein Risotto verwenden, da andere Reissorten weit weniger Stärke freisetzen und somit das Risotto nicht sämig wird, sprich es ist nicht “batzig”.
In ein Risotto kann man so ziemlich alles werfen was genießbar ist, aber eine Sache bleibt gleich, der Reis wird fast immer mit Butter und Zwiebel angeröstet und dann in Brühe gegart. Weiterlesen »

30 Tage Fleischfrei – Sag zum Abschied leise “Servus”

09. Januar 2009

Die Weihnachtsfeiertage sind vorüber und haben ihre üblichen Spuren hinterlassen. Mein Ziel, sich nicht voll und ganz der Völlerei hinzugeben, scheiterte mehr oder weniger kläglich. Zwar zeigt die Waage nicht mehr an wie davor, allerdings ging durch die zum Teil doch sehr üppigen Buffets, Fondues und Festtagsessen mein Appetit und meine Lust auf Essen, und vorallem auf Fleisch, etwas verloren. Grund genug, sich kurzfristig mal von tierischen Fetten großteils zu verabschieden und neue Wege zur alten Fleischeslust zu finden. Weiterlesen »

Ananas mit Minzzucker – Geschmack zum Quadrat

30. Dezember 2008
Ananas

Ananas mit Minzzucker

Bei diesem Desertrezept treffen für mich zwei der besten Küchendüfte aufeinander. Frische, reife Ananas meets frische Minze, so oder so ähnlich sollte die Ankündigung lauten.
Wiedermal benötigt man nur eine kleine Anzahl von Zutaten. Die Ananas sollte reif sein, leicht zu erkennen am süßlich Duft den sie ausströmt. Frische Minze erhält man in größeren Kaufhäusern die eine gut sortierte Obst- und Gemüseabteilungen haben. Einzig der für den Minzzucker benötigte Mörser könnte nicht in jedem Haushalten vorhanden sein.
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Pizzateig – Probieren geht über Studieren

21. Dezember 2008
Pizza Salami - Pizza della casa

Pizza Diavolo - Pizza della casa

Selbstgemachter Pizzateig sieht auf den ersten Blick leichter aus wie es ist. Ich steh auf relativ dünne Böden, die einen guten Biss haben und nicht diese fladenbrotähnlichen Monsterteile die man bekommt, wenn man den Teig mit den im Netz erhätlichen Rezepten macht. Um mein Ziel zu erreichen habe ich etliche Versuche gebraucht, aber schlussendlich dürfte ich einen ziemlichen guten Teig hinbekommen haben.  Im Endeffekt ist eh nichts besonderes daran, wenig Hefe und Vorbacken … nur gesagt hat mir das eben auch keiner.

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Orangentaler – Aber ich mag doch den Keks

14. Dezember 2008

Ich koche zwar ziemlich gerne, aber das mit dem Backen ist nicht so mein Ding. Backen ist nämlich im Vergleich zum Kochen um einiges aufwändiger und macht auch eine viel größere Sauerei in der Küche. In der vorweihnachtlichen Zeit dürfen allerdings diese Orangenkekse nicht fehlen. Den genauen Namen dafür kenn ich nicht, ich hab das Rezept von meiner Mutter mal bekommen, aber Orangentaler dürfte die Sache schon ziemlich gut beschreiben.  Auf die Plätzchen, fertig, mach die Küche schmutzig, los…

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Spaghetti Carbonara – Schnelles aus dem Süden

11. Dezember 2008
Spaghetti Cabonara

Spaghetti Carbonara

Die Geschichte erzählt, dass Spaghetti Carbonara zur Zeit des 2. Weltkrieges in Italien endstanden sind, als sich die allierten Essenrationen, die damals unter anderem aus Eiern und Bacon (Speck) bestanden, mit der italienischen Essenskultur vermischten. Nehmen wir das einfach mal so hin und werfen einen Blick auf die Zutaten. Das i-Tüpfelchen dieser Speise ist Pancetta (ein mit Kräutern luftgetrockneter Bauchspeck), welcher leider nicht überall leicht zu bekommen ist. Als Alternative kann man aber auch jeden anderen gut durchwachsenen Speck verwenden. Die Eier sollten auf jeden Fall frisch sein und auch vom Händler eures Vertrauens kommen, ansonst ist kein all zu großer Zauber dabei.

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