Pizzateig – Probieren geht über Studieren

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Pizza Diavolo - Pizza della casa

Selbstgemachter Pizzateig sieht auf den ersten Blick leichter aus wie es ist. Ich steh auf relativ dünne Böden, die einen guten Biss haben und nicht diese fladenbrotähnlichen Monsterteile die man bekommt, wenn man den Teig mit den im Netz erhätlichen Rezepten macht. Um mein Ziel zu erreichen habe ich etliche Versuche gebraucht, aber schlussendlich dürfte ich einen ziemlichen guten Teig hinbekommen haben.  Im Endeffekt ist eh nichts besonderes daran, wenig Hefe und Vorbacken … nur gesagt hat mir das eben auch keiner.

Zutaten für 1 Blech (ca. 2-3 Portionen):

  • 300g Mehl
  • 10g Hefe/Germ
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 125ml lauwarmes Wassser

Zubereitung:

  • In einer kleinen Schüssel oder einem Glas die Hefe in das lauwarme Wasser brösseln und eine Prise Zucker dazugeben, gut verrühren.
  • Das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel vermischen. Nach und nach die Hefemischung und das Olivenöl dazu geben und solange kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  • Der Teig sollte nicht feucht sein, gegebenenfalls noch etwas Mehl dazu geben.
  • Den Teig zu einer Kugel formen, mit etwas Mehl bestäuben und an einem warmen Ort in einer Schüssel, mit einem feuchten Tuch bedeckt, ca. 1h gehen lassen
  • Der Teig sollte nun aufgegangen sein, jetzt nochmals kneten und abermals für 20min ruhen lassen.
  • Den Teig auf einem mit Backpapier belegten Blech ausbreiten (am besten geht das mit einem Teigroller) und bei ca. 220°C für 5min vorbacken.
  • Danach setz ich den Pizzateig auf ein Backgitter/Backrost ohne Backpapier, dadurch wird der Pizzaboden etwas fester und bleibt nicht so feucht.
  • Den Pizzaboden nach belieben belegen.
  • Die Pizza bei ca. 220°C für 10min (bis der Teig am Rand etwas Farbe bekommt) fertig backen.

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Die Reihenfolge der Zutaten spielt auch ein Rolle. Zuerst den Boden mit der Tomatensauce bestreichen, danach den Käse, am besten zerkleinerten Mozzarella und dann erst die restlichen Zutaten. Schinken sollte man überhaupt erst die letzten 5-6min auf die Pizza legen, da er sonst zu einem kümmerlichen harten Plättchen verschrumpelt.

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3 Kommentare zu „Pizzateig – Probieren geht über Studieren“

  1. kwentin sagt:

    hättest gfragt, hätt ich mein pizzateigrezept hergeben ;)
    http://www.eloquentin.net/wordpress/tag/pizza/

  2. Kalti sagt:

    ….habe zum Ausrollen des Teiges eine Bierflasche genommen, da kein Nudelholz zur Hand… ;)

  3. Schnaitl sagt:

    Womit bewiesen wär, was dem Anhalter durch die Galaxies sein Handtuch, ist dem Erdenbewohner die Bierflasche! Also – “Keine Panik!” bzw. “Prost!”

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