Töpfe und Pfannen

Töpfe und Pfannen

Jeder der selber kocht hat zuhause eine mehr oder weniger große Sammlung von Töpfen und Pfannen. Neben den üblichen (großen und kleinen) Verdächtigen im Küchenregal, gibt es einen Topf und zwei Pfannen die ich besonders schätze und einem entweder die Arbeit erleichtern oder das Essen besser werden lassen.

Pasta-Topf mit Nudeleinsatz

Nachdem wir sehr oft Nudel, im speziellen Spaghetti essen, war recht schnell klar, dass unser Standardtopf, der noch dazu ziemlich nieder ist, nicht die optimale Lösung für dieses Problem sei. Es musste also ein, im Vergleich zum Durchmesser, relativ hoher Topf her. Pasta-Töpfe findet man überall dort, wo man auch Küchengerätschaft vermutet und vorallem auch zu jeden Preis. Vom modischen italischen Edelstahl-Super-Topf um 300.-€ bis zum 30.-€ Ikea Küchenutensil reichten unsere Funde.
Wie entschieden uns für das 30.-€ Ikea-Teil mit Nudeleinsatz und ich bin eigentlich immer noch hoch zufrieden damit.
Neben Pasta im Allgemeinen, werden dort drinnen auch noch die Nocken für die Kaasnocken, das Chili con Carne und die Rindssuppe zubereitet. Durch seine hohe Form ist er der beste Kompromiss zwischen verbrauchter Stellfläche und Volumen und der Nudelsiebeinsatz ist sowieso jeden Cent wert.

Schmiedeeisen-Pfannen

Es gab mal eine Zeit da waren Teflon-Pfannen der letzte Schrei. Nichts würde mehr anbrennen und super einfach zu reinigen waren sie auch noch, nur jedes mal wenn ich mit einer Gabel in die Nähe einer solchen Pfanne kam, flippte meine Mutter fast aus. Und wirklich, als ich meine erste eigene Teflon-Pfanne kaufte, die noch dazu sauteuer war, konnte ich die Teflon-Beschichtung nur durch gutes Zureden zum Haftenbleiben überreden. Also alles Metal aus dem Sichtfeld der Pfanne entfernen, vorallem wenn es eine Klinge oder Zacken hatte und her mit dem super-flexiblen Kunststoffpfannenwender. Ein 3/4 Jahr ca. ging das gut mit uns zwei, aber dann entschied sich das Teflon doch zu gehen und mit ihm wanderte auch die Pfanne in den Müll. Seither verwende ich nur mehr Pfannen aus Edelstahl oder Schmiedeeisen.
Vorallem Schmiedeeisenpfannen haben einen großen Vorteil, sie verhalten sich nämlich ähnlich wie Teflonpfannen, nur ohne dem mädchenhaften Getue. Man reinigt sie nur mit Küchenpapier und notfalls mit warmen Wasser, mehr braucht es im Normalfall nicht. Außerdem hat Schmiedeeisen keine Angst vor spitzen Gegenständen und man kann auch direkt mit Gabel und Messer aus der Pfanne essen (Teflonpfannen-Besitzer bekommen schon bei der Vorstellung daran einen kleinen Schwächeanfall).
Das Beste kommt aber zum Schluss. Für eine “gute” Teflonpfanne mit ca. 30cm Durchmesser muss man schnell mal mit über 100€ rechnen, eine vergleichbare Schmiedeeisen-Pfanne gibt es handgefertigt vom heimischen Schmied für ca. 30.-€.
Die Schmiedeeisen-Pfannen verwende ich für fast alles was eine Pfanne benötigt mit Ausnahme von Fisch, der Geruch bleibt nämlich sehr lange haften und Steaks, dafür habe ich eine geriffelte Pfanne. Besonders gut gehen damit Kaasnocken, Kaiserschmarrn, aber auch zum frittieren von Pommes, Schnitzel oder Krapfen. Nachdem Schmiedeeisen auch direktes Feuer verträgt, verwenden ich sie im Sommer auch öfters zum Kochen am Grill, z.B. für Curry.

Edelstahl-Wok

Nachdem wir auch sehr gerne asiatisch (zumindest das was man in unserem Breitengraden für asiatisch hält) kochen, war auch der Bedarf für einen Wok schnell geben. Hier gibt es auch verschiedenste Ausführungen, aus Edelstahl, Gussstahl oder beschichtet. Beschichtet fällt aus oben genannten Gründen weg (aber keine Frage, auch ich kaufte, benutze und warf einen danach nur mehr teilbeschichteten, Wok nach 6 Monaten wieder weg). Kochgeschirr muss einfach robust sein, es soll flambieren genauso überstehen, wie wenn ich aus Platzmangel das schmutzige Geschirr in der Pfanne staple.  Zum Schluss wurde es dann ein Edelstahl-Wok mit Dünsteinsatz und Glasdeckel (Außendurchmesser 50cm), Kostenpunkt ca. 90.-€. Der Dünsteinsatz ist deshalb praktisch, weil man damit neben Gemüse auch sehr gut Knödel im Dampf garen lassen kann und zwar in ausreichender Menge. In welchen Topf bekommt man sonst ohne Probleme gleichzeitg 10 Knödel oder einen 40cm langen Serviettenknödel.

Natürlich benötigt man in der Küche noch eine Handvoll von andere Utensilien, vorallem kleine Töpfe fehlen in dieser Liste, trotzdem, diese drei Freunde würde ich mir ungefragt sofort noch einmal zulegen und bekommen deshalb von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

1 Kommentar zu „Töpfe und Pfannen“

  1. [...] nehmen oder mein Empfehlung, man macht sie selber. Ungeschlagen sind übrigens Kasnocken aus einer Schmiedeeisenpfanne, die sind einfach um einen Tick besser, als aus normalen [...]

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